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Liebe Buschhuhn- und Javaneserfreunde,
Dank Claudia haben wir diese tolle Hompage und das Super-Forum. Wir sollten aber nicht nur unserem „elitären“ Kreis von unseren Hühnern und
unseren Erlebnissen berichten, sondern auch die Threads der anderen allgemeinen Geflügelforen http://forum.fluegelvieh.de/showthread.php?tid=228&pid=25111#pid25111 und http://www.huehner-info.de/forum/showthread.php/400-Buschh%C3%BChner/page33 mit unseren Berichten versorgen.
Tu Gutes und rede darüber…. so heißt es wohl. Mancher Buschhuhnfreund ist erst über die anderen beiden Foren zu uns gestossen. Ich komme mir
mittlerweile in den beiden anderen Foren fast als „Alleinunterhalter in Sachen Buschhühner“ vor. Wir sollten die dortige Werbewirkung für unsere
Rassen nicht vergessen……..
Themenstarter Veröffentlicht : 10/06/2014 9:07 pm
Da hast du vollkommen recht Dietmar,
seit dem wir hier unser eigenes Forum haben bin auch ich nur noch hier unterwegs.
Ich denke du täuscht dich nicht – du bist alleine :rolleyes:
Veröffentlicht : 10/06/2014 9:28 pm
Hallo Heidi,
Du hast es gerafft!!! Prima :thumbsup:
Themenstarter Veröffentlicht : 11/06/2014 1:24 pm
Hallo Lupus,
Du bist dort nicht alleine……ich verfolge auch dort die Beiträge, 🙂 weil ich ohne dieses Forum niemals Uwe kennengelernt hätte und somit niemals zu den Javanesen gekommen wäre.Dort hat für mich alles angefangen.
Und ich denke mal so geht es einigen die sich auch nur ein bißchen für Hühner interessieren.
Sie melden sich in einem Forum an und finden dort im Laufe der Zeit die passende Rasse.
Ich finde es auch schade das es dort sehr ruhig geworden ist !
Gruß Heidi
Veröffentlicht : 11/06/2014 1:58 pm
Hallo Heidi,
genau das ist es. Wer mit Hühnern anfängt, weiß ja noch nichts von Buschhühnern und Javanesischen Zwerghühnern und sucht zuerst einmal in den
anderen Foren. Dort wird der Suchende erst auf unsere Rassen aufmerksam. Erst wenn er dann gezielt nach unseren Hühnern sucht, findert er
unsere Hompage und wird dann hoffentlich infiziert. Deshalb finde ich es sehr wichtig, ab und zu mal einen Beitrag, möglichst mit schönen Bildern,
dort unterzubringen.
Viele Grüße
Dietmar
Themenstarter Veröffentlicht : 11/06/2014 6:19 pm
Hallo Dietmar,
so fern mir das als Anfänger möglich ist, bin ich auf jeden Fall dabei.
Gruß Heidi
Veröffentlicht : 11/06/2014 6:55 pm
Hallo!
Regelmäßiges pushen ist sicher nicht schlecht, damit sie nicht verloren gehen. Aber, diese Sammelthreads sind auch für neue Interessierte eher seeeehr schwer zu verfolgen. Bis man sich da durchgeforstet hat. Z.B. im Hüfo über 600 Antworten auf Buschhühner, über 300 bei den Javanesischen Zwerghühnern.
Ich halte übertriebene Werbung auch nicht förderlich für unsere Tiere. Je mehr sie populär werden, desto weniger wird auf das Wesentliche geachtet. Und ich möchte keine Wyandotte im Stall 😉
VG
Claudia
Veröffentlicht : 11/06/2014 10:49 pm
Hallo,
da bin ich schon gleicher Meinung wie Claudia,
im Hüfo ist das als Neueinsteiger schon sehr schwer zu verfolgen,
im Fluegelvieh find ich das schon etwas einfacher.
Übertriebene Werbung muß ja auch nicht sein, aber diese Threads sollten nicht einschlafen!
Es geht doch auch darum diese Hühnchen zu erhalten……
Ich glaube kaum das es sich um Tiere für die breite Masse handelt….aber es wird immer wieder Menschen geben die das ausgefallene u. besondere suchen,
und ausgefallen und besonders sind doch diese Hühnchen.
„Das Wesentliche“
Na klar sollte darauf geachtet werden, aber….in dem Augenblick wo du als Züchter ein Tier abgibtst,weiß du doch nicht was danach geschieht.
Oder seh ich das jetzt verkehrt ?(
Gruß Heidi
Veröffentlicht : 12/06/2014 5:21 pm
Hallo!
Ich denke einfach nur an die vielen Rassen die durch einen Standard zwar hübsch aussehen, aber eben alles andere verloren geht. Ich möchte das auf keinen Fall. Sobald ein Tier in Mode kommt und auch noch ausstellungsfähig ist, kümmert der Rest doch nicht mehr. Und wer will da wirklich zwischen Buschhuhn und Javanesisches Zwerghuhn unterscheiden, wenn es doch in einen Standard passt. Und was nicht passt, wird passend gemacht. Das hatten wir glaub ich schon.
Das sind einfach meine Bedenken.
VG
Claudia
Veröffentlicht : 13/06/2014 12:06 am
Hy!
Diese Bedenken teile ich, und es wird bei breiterer Bekanntheit und größerem Züchter“bestand“ sicherlich auch zunehmend Typen geben, die es nicht wie wir machen und ganz vorrangig auch dem Verhalten etc. ihren Tribut zollen, sondern die aus den Javanesischen Zwergen und wenn es sie beißt auch noch den Buschhühnern ebensolche im Grunde nutzlosen Viecher machen wie jene berühmten Sussex von vorzüglicster Bewertung auf Schauen, die aber nur 40 Eier im Jahr legten, und wo auf diese Leistung angesprochen der Züchter zur Käuferin sagte: „Wenn Sie Eier wollen, müssen Sie sich Hybriden kaufen“.
Dies Anekdötchen ist sicherlich ein Extrem, weist aber den Weg ganz gut, finde ich: Aussehen vor allem anderen, koste es, was es wolle!
Natürlich ist Dein Engagement sehr zu würdigen, Dietmar, Du bist einer der wenigen Naturschützer, zu denen ich im Sinne von Steve Irwin „Wildlife Warrior“ sagen würde (der bei weitem kein simpler blöder, rumspringender und alles angrabbelnder Vollspacko mit Profilneurose war!). Jedoch finde ich auch: Schau doch mal, wieviele neue Leute auf dem letzten Buschhuhntreff waren, und wieviele User wir hier sind.
Ich finde, über 40 ist doch eine ganz stolze Zahl :)!
Und ich finde auch: Diejenigen, zu denen diese unsere Hühner von Herz und Seele wegen gehören, die finden ihren Weg auch durch verhaltenere „Werbung“ bzw. ganz von alleine zu uns.
Vielleicht solltet ihr Jäger in Jagdforen etc. ein wenig bei Euren Kollegen die Werbetrommel rühren, denn wie ich ja nun weiß, gehen mit Buschhennen nicht nur Fasanen trefflich auszuwildern, sondern auch Waldhühner, die ja mehr oder weniger durch die Bank bei uns ausgestorben sind, und deren Aussetzungsaktionen aus Volierenaufzuchten nur sehr schwer neue, wildnistaugliche Populationen zu begründen in der Lage sind.
Ich möchte fast wetten, frei mit Buschhennen aufgewachsenes Auer- oder Birkwild wird sich besser etablieren können als Volierenaufzuchten, die man ja erst adult freisetzen kann, wenn man die Jugendsterblichkeit in freier Wildbahn umgehen will.
Eventuell bekäme man durch Buschhennen- Auswilderung sogar weniger stressanfällige Populationen etabliert, die Menschen im Wald etwa in dem Maße „tolerieren“, wie es Fasane im Feld tun- da sind ja Annäherungen bis auf teils 4 m kein Problem.
Ja, und die nicht jagenden Buschhuhn- und Javanesenfreunde, die finden ebenfalls ihren Weg. Langsam und wenig, aber stetig, und ich glaube auch, dass das genau das nötige Maß ist.
Ich meine: Was passiert, wenn Javanesische Zwerge in den Fokus von Hardcore- Ausstellungszüchtern geraten, sieht man ja nur all zu gut im hessischen, unglücklicherweise genau dem Winkel des Landes, in dem auch meine Ur- Heimat liegt…
Da gibt es dann plötzlich zwar sehr geil aussehende Tiere, aber in Farben, die auf unseren Hühnern nichts bis wenig zu suchen haben, wie ich finde. Genannt seien da nur schwarz und gesperbert. Schwarz mag ja noch ab und an von selber fallen, wäre also im natürlichen Variabilitätsrahmen unserer Hühner, aber schon Gesperberte sind zweifelsohne aus Kreuzungen mit entsprechend gezeichneten Rassen entstanden, und das finde ich dann schon über’s Ziel hinausgeschossen!
Die komplette Wildfarbig- Reihe plus das ganze mit dominant oder rezessiv weiß, eventuell auch noch in Silber, das würde ich als Farbrahmen unserer Tiere ansehen, vielleicht auch noch daraus anfallendes Schwarz, aber alles andere, was erst über aktuelle Kreuzungen mit anderen Rassen reingezüchtet werden muss, das finde ich schon zuviel. Weil dann der Weg der Rasse nämlich vorbestimmt ist: Geradewegs hinein in die Welt der äußerlichen Perfektion, zu deren Erreichung alles recht ist.
Unser Kreis hier achtet auf alle Aspekte, die das Huhn einzigartig machen und arbeitet danach, auch die involvierten Rassezüchter. Aber so sind leider absolut nicht alle, und daher würde ich wirklich auch sagen; lieber die Sache sich langsam und um ihrer selbst willen sich entwickeln lassen, es ist weder dem Javanesischen Zwerghuhn noch den Buschhühnern geholfen, wenn die so breitenwirksam bekannt werden wie Marans, Vorwerk und sonstige Top 30- Rassen… Es wäre natürlich toll, wenn sinngemäß züchtende Mengen auf unsere Hühner aufmerksam würden, aber an die sinngemäße Zucht, an die glaube ich halt einfach nicht dabei ;).
Lieber langsam, wer sich angesprochen fühlt, der kommt und nimmt die Hühner vollumfänglich, wie sie sind, und wer damit nicht zufrieden sein will, dass auch Verhalten etc. dazu gehören, nun ja, für den gibt es hunderte andere Rassen und Farbenschläge ;).
Liebe Grüße,
Andreas
Veröffentlicht : 13/06/2014 12:57 am
Hallo,
ich habe diese Woche unter Vermittlungen in diesem Forum versucht Kontakt mit Züchtern Eurer Buschhühner herzustellen. Da es leider bis jetzt noch nicht zu einem Kontakt gekommen ist versuche ich es hier. Falls Ihr Fragen an micht habt würde ich sie Euch gerne beantworten.
Ich denke was jeden interessiert ist warum gerade diese Hühner und wo ich diese Halten will. Ich wohne in einer ländlichen Gegend am Rhein bei Offenburg. Die Zucht von „Kleinvieh“ hat mich schon immer begleidet. Mit 12 Jahren habe ich die Kanichen meines Opas übernommen. Schnell wurden Hühner und Enten dazu gekauft und später auch noch ein paar Tauben. Mit 18 Jahren verschoben sich die Interessen und nach und nach wurde der Bestand kleiner. Jetzt mit 38 Jahren einer Frau, einer Tochter und einem eigenen Hau mit Garten bin ich auf der Suche nach einem schönen Hobby. Da ich auch Jäger bin aber kein eigens Revier habe bin ich auf verschieden Homgages auf Eure Homepage gestossen. Ich will keine Fasanen auswildern!! Nur als ich daüber gelesen habe bin ich hier gelandet. Halten will ich die Hühner in einem großen Garten ausserhalb des Dorfes. Viel denken jetzt da könnte er doch auswildern aber der Garten ist nicht in dem Revier in dem ich jagen darf und Kontakt zum Pächter besteht auch nicht. Der Garten ist ca. 50m x 50m und eingezäunt mitten drin im Bestand von Hecken und Bäumen steht eine alte Voliere. So kahm ich auf den Gedanken hier wieder was mit Tieren anzufangen und nach dem ich einiges bei Euch gelesen habe, würden sich die Buschhühner hier recht wohl fühlen. Ich würde mich freuen wenn ich Kontakt herstellen könnte und ich auch von einem Züchter Tier erwerben könnte.
Gruss Axel
Veröffentlicht : 13/06/2014 10:12 am
Das Deutsche Jagd- u. Fischereimuseum http://www.jagd-fischerei-museum.de/start/ in München erhielt jetzt von mir ein Buschhahn-Präparat. Nachfolgend ein Auszug aus einer Antwort-Mail des Jagdmuseums:
vielen herzlichen Dank für die Schenkung. Der
Hahn ist in einem wirklich tollen Zustand und wird gerade von uns
inventarisiert. Wir freuen uns schon auf Henne und Küken.
Sonnige Grüße aus München
Deutsches
Jagd- und Fischereimuseum
Neuhauser
Straße 2
80331 München
Themenstarter Veröffentlicht : 18/06/2014 8:19 am
Wie im vorigen Beitrag erwähnt, erhält das Museum noch eine präparierte Buschhenne und ein Gelege und Buschhuhn-Küken, evtl.
auch eine Kombination Gelege mit Küken, wie es auch die Eiersammlung Schwabacher Stadtmuseums http://www.schwabach.de/stadtmuseum/00285.html
zeigt.
Themenstarter Veröffentlicht : 18/06/2014 8:27 am
Guten Morgen :)!
Ich weiß ja nicht, ob oder wie man das gezielt veranlassen kann, aber ich finde, wenn man den Museen etwas stiftet, dann müssten die Museen die Exponate auch ausstellen.
Wir waren letztes Jahr im Herbst im Museum König in Bonn, und in der Ausstellung befand sich nur ein (ziemlich uralt wirkendes) Paar Bankivahühner. ich wusste, dass Du den Mohikaner einem Museum gestiftet hattest, dass es aber das Museum König war, das las ich erst später wieder, und ich war soooo bedient, dass ich ihm so nahe gewesen war, er aber nicht zu besichtigen war, rich- tig schade!
Wenn also die Exponate auch dazu dienen, Werbung für Buschhühner zu machen, müsste man die Museen eventuell dazu anhalten, sie auch der Öffentlichkeit zu präsentieren, und nicht, sie hinter den Kulissen einstauben zu lassen :).
Ansonsten eine Frage: Wenn man entschlafene Tiere hat (sterben eigentlich soviele Küken von selber, oder wird da für Exponat- Rohstoff ein bisschen nachgeholfen, wenn die nicht von selber sterben wollen?), würdest Du dann wünschen, dass man sie Dir zukommen lässt, um die präparieren zu lassen?
Grüße,
Andreas
Veröffentlicht : 18/06/2014 8:48 am
Hallo Andreas,
es kommt auf die Mussen an. In der Zoologischen Sammlung der Universität Rostock sind die Buschhühner ausgestellt. Das Ostpreußische Landesmuseum zeigt z.Zt. die Buschhühner nur in Sonderausstellungen. Später ist beabsichtigt die Buschhühner wohl in die Dauerausstellung zu übernehmen.
Viele Museen können in den Dauerausstellungen nur einen Bruchteil ihrer Exponate zeigen, d.h. aber nicht, daß mit den Exponaten im Depot
nicht gearbeitet wird. So werden die Exponate auf Wanderausstellungen geschickt, in eigenen oder Sonderausstellungen anderer Mussen gezeigt,
in der Forschung und bei Vorlesungen eingesetzt……. Auch wenn wir es als „normaler“ Museumsbesucher nicht sehen und erkennen, sind Exponate
selbst im Depot nicht „nutzlos“.
Es werden keine Tiere für Ausstellungszwecke getötet, sondern nur natürlich verendete Tiere präpariert, deshalb dauert es meistens einige Jahre,
bis ein Museum 1,1 Buschhühner und ein bis 3 Küken von mir erhalten. Die verendeten Tiere müßen tiefgefroren werden und ein kurzer Weg zum Präparator ist von Vorteil. Da Küken sehr schnell auftauen und „verderben“, nehme ich nur eigene Küken. Vielen Dank für Dein Angebot. An Frostbälgen adulter Tiere
bin ich interessiert.
Themenstarter Veröffentlicht : 18/06/2014 9:00 am
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Liebe Buschhuhn- und Javaneserfreunde,
Dank Claudia haben wir diese tolle Hompage und das Super-Forum. Wir sollten aber nicht nur unserem „elitären“ Kreis von unseren Hühnern und
unseren Erlebnissen berichten, sondern auch die Threads der anderen allgemeinen Geflügelforen http://forum.fluegelvieh.de/showthread.php?tid=228&pid=25111#pid25111 und http://www.huehner-info.de/forum/showthread.php/400-Buschh%C3%BChner/page33 mit unseren Berichten versorgen.
Tu Gutes und rede darüber…. so heißt es wohl. Mancher Buschhuhnfreund ist erst über die anderen beiden Foren zu uns gestossen. Ich komme mir
mittlerweile in den beiden anderen Foren fast als „Alleinunterhalter in Sachen Buschhühner“ vor. Wir sollten die dortige Werbewirkung für unsere
Rassen nicht vergessen……..
Da hast du vollkommen recht Dietmar,
seit dem wir hier unser eigenes Forum haben bin auch ich nur noch hier unterwegs.
Ich denke du täuscht dich nicht – du bist alleine :rolleyes:
Hallo Heidi,
Du hast es gerafft!!! Prima :thumbsup:
Hallo Lupus,
Du bist dort nicht alleine……ich verfolge auch dort die Beiträge, 🙂 weil ich ohne dieses Forum niemals Uwe kennengelernt hätte und somit niemals zu den Javanesen gekommen wäre.Dort hat für mich alles angefangen.
Und ich denke mal so geht es einigen die sich auch nur ein bißchen für Hühner interessieren.
Sie melden sich in einem Forum an und finden dort im Laufe der Zeit die passende Rasse.
Ich finde es auch schade das es dort sehr ruhig geworden ist !
Gruß Heidi
Hallo Heidi,
genau das ist es. Wer mit Hühnern anfängt, weiß ja noch nichts von Buschhühnern und Javanesischen Zwerghühnern und sucht zuerst einmal in den
anderen Foren. Dort wird der Suchende erst auf unsere Rassen aufmerksam. Erst wenn er dann gezielt nach unseren Hühnern sucht, findert er
unsere Hompage und wird dann hoffentlich infiziert. Deshalb finde ich es sehr wichtig, ab und zu mal einen Beitrag, möglichst mit schönen Bildern,
dort unterzubringen.
Viele Grüße
Dietmar
Hallo Dietmar,
so fern mir das als Anfänger möglich ist, bin ich auf jeden Fall dabei.
Gruß Heidi
Hallo!
Regelmäßiges pushen ist sicher nicht schlecht, damit sie nicht verloren gehen. Aber, diese Sammelthreads sind auch für neue Interessierte eher seeeehr schwer zu verfolgen. Bis man sich da durchgeforstet hat. Z.B. im Hüfo über 600 Antworten auf Buschhühner, über 300 bei den Javanesischen Zwerghühnern.
Ich halte übertriebene Werbung auch nicht förderlich für unsere Tiere. Je mehr sie populär werden, desto weniger wird auf das Wesentliche geachtet. Und ich möchte keine Wyandotte im Stall 😉
VG
Claudia
Hallo,
da bin ich schon gleicher Meinung wie Claudia,
im Hüfo ist das als Neueinsteiger schon sehr schwer zu verfolgen,
im Fluegelvieh find ich das schon etwas einfacher.
Übertriebene Werbung muß ja auch nicht sein, aber diese Threads sollten nicht einschlafen!
Es geht doch auch darum diese Hühnchen zu erhalten……
Ich glaube kaum das es sich um Tiere für die breite Masse handelt….aber es wird immer wieder Menschen geben die das ausgefallene u. besondere suchen,
und ausgefallen und besonders sind doch diese Hühnchen.
„Das Wesentliche“
Na klar sollte darauf geachtet werden, aber….in dem Augenblick wo du als Züchter ein Tier abgibtst,weiß du doch nicht was danach geschieht.
Oder seh ich das jetzt verkehrt ?(
Gruß Heidi
Hallo!
Ich denke einfach nur an die vielen Rassen die durch einen Standard zwar hübsch aussehen, aber eben alles andere verloren geht. Ich möchte das auf keinen Fall. Sobald ein Tier in Mode kommt und auch noch ausstellungsfähig ist, kümmert der Rest doch nicht mehr. Und wer will da wirklich zwischen Buschhuhn und Javanesisches Zwerghuhn unterscheiden, wenn es doch in einen Standard passt. Und was nicht passt, wird passend gemacht. Das hatten wir glaub ich schon.
Das sind einfach meine Bedenken.
VG
Claudia
Hy!
Diese Bedenken teile ich, und es wird bei breiterer Bekanntheit und größerem Züchter“bestand“ sicherlich auch zunehmend Typen geben, die es nicht wie wir machen und ganz vorrangig auch dem Verhalten etc. ihren Tribut zollen, sondern die aus den Javanesischen Zwergen und wenn es sie beißt auch noch den Buschhühnern ebensolche im Grunde nutzlosen Viecher machen wie jene berühmten Sussex von vorzüglicster Bewertung auf Schauen, die aber nur 40 Eier im Jahr legten, und wo auf diese Leistung angesprochen der Züchter zur Käuferin sagte: „Wenn Sie Eier wollen, müssen Sie sich Hybriden kaufen“.
Dies Anekdötchen ist sicherlich ein Extrem, weist aber den Weg ganz gut, finde ich: Aussehen vor allem anderen, koste es, was es wolle!
Natürlich ist Dein Engagement sehr zu würdigen, Dietmar, Du bist einer der wenigen Naturschützer, zu denen ich im Sinne von Steve Irwin „Wildlife Warrior“ sagen würde (der bei weitem kein simpler blöder, rumspringender und alles angrabbelnder Vollspacko mit Profilneurose war!). Jedoch finde ich auch: Schau doch mal, wieviele neue Leute auf dem letzten Buschhuhntreff waren, und wieviele User wir hier sind.
Ich finde, über 40 ist doch eine ganz stolze Zahl :)!
Und ich finde auch: Diejenigen, zu denen diese unsere Hühner von Herz und Seele wegen gehören, die finden ihren Weg auch durch verhaltenere „Werbung“ bzw. ganz von alleine zu uns.
Vielleicht solltet ihr Jäger in Jagdforen etc. ein wenig bei Euren Kollegen die Werbetrommel rühren, denn wie ich ja nun weiß, gehen mit Buschhennen nicht nur Fasanen trefflich auszuwildern, sondern auch Waldhühner, die ja mehr oder weniger durch die Bank bei uns ausgestorben sind, und deren Aussetzungsaktionen aus Volierenaufzuchten nur sehr schwer neue, wildnistaugliche Populationen zu begründen in der Lage sind.
Ich möchte fast wetten, frei mit Buschhennen aufgewachsenes Auer- oder Birkwild wird sich besser etablieren können als Volierenaufzuchten, die man ja erst adult freisetzen kann, wenn man die Jugendsterblichkeit in freier Wildbahn umgehen will.
Eventuell bekäme man durch Buschhennen- Auswilderung sogar weniger stressanfällige Populationen etabliert, die Menschen im Wald etwa in dem Maße „tolerieren“, wie es Fasane im Feld tun- da sind ja Annäherungen bis auf teils 4 m kein Problem.
Ja, und die nicht jagenden Buschhuhn- und Javanesenfreunde, die finden ebenfalls ihren Weg. Langsam und wenig, aber stetig, und ich glaube auch, dass das genau das nötige Maß ist.
Ich meine: Was passiert, wenn Javanesische Zwerge in den Fokus von Hardcore- Ausstellungszüchtern geraten, sieht man ja nur all zu gut im hessischen, unglücklicherweise genau dem Winkel des Landes, in dem auch meine Ur- Heimat liegt…
Da gibt es dann plötzlich zwar sehr geil aussehende Tiere, aber in Farben, die auf unseren Hühnern nichts bis wenig zu suchen haben, wie ich finde. Genannt seien da nur schwarz und gesperbert. Schwarz mag ja noch ab und an von selber fallen, wäre also im natürlichen Variabilitätsrahmen unserer Hühner, aber schon Gesperberte sind zweifelsohne aus Kreuzungen mit entsprechend gezeichneten Rassen entstanden, und das finde ich dann schon über’s Ziel hinausgeschossen!
Die komplette Wildfarbig- Reihe plus das ganze mit dominant oder rezessiv weiß, eventuell auch noch in Silber, das würde ich als Farbrahmen unserer Tiere ansehen, vielleicht auch noch daraus anfallendes Schwarz, aber alles andere, was erst über aktuelle Kreuzungen mit anderen Rassen reingezüchtet werden muss, das finde ich schon zuviel. Weil dann der Weg der Rasse nämlich vorbestimmt ist: Geradewegs hinein in die Welt der äußerlichen Perfektion, zu deren Erreichung alles recht ist.
Unser Kreis hier achtet auf alle Aspekte, die das Huhn einzigartig machen und arbeitet danach, auch die involvierten Rassezüchter. Aber so sind leider absolut nicht alle, und daher würde ich wirklich auch sagen; lieber die Sache sich langsam und um ihrer selbst willen sich entwickeln lassen, es ist weder dem Javanesischen Zwerghuhn noch den Buschhühnern geholfen, wenn die so breitenwirksam bekannt werden wie Marans, Vorwerk und sonstige Top 30- Rassen… Es wäre natürlich toll, wenn sinngemäß züchtende Mengen auf unsere Hühner aufmerksam würden, aber an die sinngemäße Zucht, an die glaube ich halt einfach nicht dabei ;).
Lieber langsam, wer sich angesprochen fühlt, der kommt und nimmt die Hühner vollumfänglich, wie sie sind, und wer damit nicht zufrieden sein will, dass auch Verhalten etc. dazu gehören, nun ja, für den gibt es hunderte andere Rassen und Farbenschläge ;).
Liebe Grüße,
Andreas
Hallo,
ich habe diese Woche unter Vermittlungen in diesem Forum versucht Kontakt mit Züchtern Eurer Buschhühner herzustellen. Da es leider bis jetzt noch nicht zu einem Kontakt gekommen ist versuche ich es hier. Falls Ihr Fragen an micht habt würde ich sie Euch gerne beantworten.
Ich denke was jeden interessiert ist warum gerade diese Hühner und wo ich diese Halten will. Ich wohne in einer ländlichen Gegend am Rhein bei Offenburg. Die Zucht von „Kleinvieh“ hat mich schon immer begleidet. Mit 12 Jahren habe ich die Kanichen meines Opas übernommen. Schnell wurden Hühner und Enten dazu gekauft und später auch noch ein paar Tauben. Mit 18 Jahren verschoben sich die Interessen und nach und nach wurde der Bestand kleiner. Jetzt mit 38 Jahren einer Frau, einer Tochter und einem eigenen Hau mit Garten bin ich auf der Suche nach einem schönen Hobby. Da ich auch Jäger bin aber kein eigens Revier habe bin ich auf verschieden Homgages auf Eure Homepage gestossen. Ich will keine Fasanen auswildern!! Nur als ich daüber gelesen habe bin ich hier gelandet. Halten will ich die Hühner in einem großen Garten ausserhalb des Dorfes. Viel denken jetzt da könnte er doch auswildern aber der Garten ist nicht in dem Revier in dem ich jagen darf und Kontakt zum Pächter besteht auch nicht. Der Garten ist ca. 50m x 50m und eingezäunt mitten drin im Bestand von Hecken und Bäumen steht eine alte Voliere. So kahm ich auf den Gedanken hier wieder was mit Tieren anzufangen und nach dem ich einiges bei Euch gelesen habe, würden sich die Buschhühner hier recht wohl fühlen. Ich würde mich freuen wenn ich Kontakt herstellen könnte und ich auch von einem Züchter Tier erwerben könnte.
Gruss Axel
Das Deutsche Jagd- u. Fischereimuseum http://www.jagd-fischerei-museum.de/start/ in München erhielt jetzt von mir ein Buschhahn-Präparat. Nachfolgend ein Auszug aus einer Antwort-Mail des Jagdmuseums:
vielen herzlichen Dank für die Schenkung. Der
Hahn ist in einem wirklich tollen Zustand und wird gerade von uns
inventarisiert. Wir freuen uns schon auf Henne und Küken.
Sonnige Grüße aus München
Deutsches
Jagd- und Fischereimuseum
Neuhauser
Straße 2
80331 München
Wie im vorigen Beitrag erwähnt, erhält das Museum noch eine präparierte Buschhenne und ein Gelege und Buschhuhn-Küken, evtl.
auch eine Kombination Gelege mit Küken, wie es auch die Eiersammlung Schwabacher Stadtmuseums http://www.schwabach.de/stadtmuseum/00285.html
zeigt.
Guten Morgen :)!
Ich weiß ja nicht, ob oder wie man das gezielt veranlassen kann, aber ich finde, wenn man den Museen etwas stiftet, dann müssten die Museen die Exponate auch ausstellen.
Wir waren letztes Jahr im Herbst im Museum König in Bonn, und in der Ausstellung befand sich nur ein (ziemlich uralt wirkendes) Paar Bankivahühner. ich wusste, dass Du den Mohikaner einem Museum gestiftet hattest, dass es aber das Museum König war, das las ich erst später wieder, und ich war soooo bedient, dass ich ihm so nahe gewesen war, er aber nicht zu besichtigen war, rich- tig schade!
Wenn also die Exponate auch dazu dienen, Werbung für Buschhühner zu machen, müsste man die Museen eventuell dazu anhalten, sie auch der Öffentlichkeit zu präsentieren, und nicht, sie hinter den Kulissen einstauben zu lassen :).
Ansonsten eine Frage: Wenn man entschlafene Tiere hat (sterben eigentlich soviele Küken von selber, oder wird da für Exponat- Rohstoff ein bisschen nachgeholfen, wenn die nicht von selber sterben wollen?), würdest Du dann wünschen, dass man sie Dir zukommen lässt, um die präparieren zu lassen?
Grüße,
Andreas
Hallo Andreas,
es kommt auf die Mussen an. In der Zoologischen Sammlung der Universität Rostock sind die Buschhühner ausgestellt. Das Ostpreußische Landesmuseum zeigt z.Zt. die Buschhühner nur in Sonderausstellungen. Später ist beabsichtigt die Buschhühner wohl in die Dauerausstellung zu übernehmen.
Viele Museen können in den Dauerausstellungen nur einen Bruchteil ihrer Exponate zeigen, d.h. aber nicht, daß mit den Exponaten im Depot
nicht gearbeitet wird. So werden die Exponate auf Wanderausstellungen geschickt, in eigenen oder Sonderausstellungen anderer Mussen gezeigt,
in der Forschung und bei Vorlesungen eingesetzt……. Auch wenn wir es als „normaler“ Museumsbesucher nicht sehen und erkennen, sind Exponate
selbst im Depot nicht „nutzlos“.
Es werden keine Tiere für Ausstellungszwecke getötet, sondern nur natürlich verendete Tiere präpariert, deshalb dauert es meistens einige Jahre,
bis ein Museum 1,1 Buschhühner und ein bis 3 Küken von mir erhalten. Die verendeten Tiere müßen tiefgefroren werden und ein kurzer Weg zum Präparator ist von Vorteil. Da Küken sehr schnell auftauen und „verderben“, nehme ich nur eigene Küken. Vielen Dank für Dein Angebot. An Frostbälgen adulter Tiere
bin ich interessiert.